ALLSense

OSTRALE-Guide „AllSense“ für Blinde und Sehbehinderte


Erstmals vermittelt die OSTRALE Blinden und Sehbehinderten den Zugang zur Kunst auch mittels einer eigens programmierten, kostenlosen App.

„Die App „AllSense" ist ein Guide. Dadurch ist es möglich einen Querschnitt von 27 ausgewählten Arbeiten der Ausstellung zu repräsentieren und mittels Autodeskriptionen vorzustellen. Kunstwerke und andere Orte auf dem Ausstellungsgelände, wie Gastronomie, Toiletten etc., werden von uns mit sogenannten Bluetooth-Beacons ausgerüstet.

Nähert sich der Nutzer der App diesen Punkten, wird die Deskription angesagt.", beschreibt der selbst blinde Dr. Jan Blüher, der die App mit seiner Firma visorApps im Auftrag der OSTRALE programmiert hat.

Zusätzlich zur App wird ein visuelles und taktiles Leitsystem Sehbehinderten und Blinden Orientierung geben. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android-Geräte, sie ist im Play Store, App Store sowie mit vor Ort ausleihbaren Geräten zugänglich.

AllSense-Flyer mit detaillierten Informationen (pdf)


An Wen richtet sich das Projekt AllSense?

Das Vorhaben richtet sich insbesondere an Menschen mit seh- und Hörbehinderungen. Ihnen soll der Zugang zur Ausstellung durch die All-Sense-Applikation erleichtert werden bzw. jedes Exponat erlebbar gemacht werden.

Die Aktivitäten im Rahmen der Ausstellung richten sich an alle Besucher. Durch sie soll Kunst für alle im gleichem Maße erlebbar gemacht werden und unterschiedliche Sichtweisen auf Kreativräume / Kunstwerke vermittelt werden.


Wieviele Besucher sollen in AllSense einbezogen werden?

Die Angebote und Aktivitäten (Workshops, Symposien, Festival/Finisage, etc.) sind im Projektzeitraum für bis zu 200 Teilnehmer ausgerichtet. Die All-Sense-Applikation steht jedem Besucher der Ausstellung zur Verfügung. Die All-Sense-Guides können zeitgleich von 20 Personen benutzt werden.

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