Da die OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst ab 1. Oktober 2019 über eine Basis und einen neuen aber kleineren Veranstaltungsort verfügt, sucht die OSTRALE Biennale für das nächste Biennale-Jahr 2021 bereits nach einem neuen Gebäude in Dresden. Die dortige internationale Austellung für zeitgenössische Künste soll erneut durch mehrere dezentrale Ausstellungsorte ergänzt werden.

Die OSTRALE Biennale O19 ist am 1. September 2019 erfolgreich zu Ende gegangen, wobei uns die ehemalige Zigarettenfabrik f6 (Schandauer Straße 68) als zentraler Ausstellungsort für eine Zwischennutzung von einigen Monaten durch die USD immobilien GmbH zur Verfügung gestellt wurde. Dieses wunderbare Gebäude mit eigener Geschichte und eigenem Charakter ist Teil der Ausstellung selbst geworden, trat in Dialog mit den ausgestellten Kunstwerken und bezauberte alle 28.000 Besucher, die zur Ausstellung und ihren Veranstaltungen kamen. Für die zwei Sommermonate, in denen sich die Biennale befand, wurde dieses Gebäude wieder auf die Karte Dresdens gesetzt und zu einem herausragenden Ort seiner Kulturlandschaft.

Für die Biennale im Jahr 2021 suchen wir jedoch noch weitere, geeignete Gebäude, die als zentraler Standort für die internationale Ausstellung zeitgenössischer Künste dienen könnten. „Gern würden wir auch künftig als ‚Raumpionier' eine möglichst umfassend kuratierte Schau aktueller internationaler Kunst in einem Stadtteil Dresdens präsentieren, an dem sie sonst nicht so stark vertreten wäre. Dafür werden wir wieder ca. 6.000 Quadratmeter Gebäude plus Freigelände benötigen. Es wäre grandios, wenn wir ein vorübergehend leerstehendes Gebäude und oder Freifläche beleben könnten", so die Biennale-Direktorin Andrea Hilger.

Die nächste OSTRALE Biennale wird vom 1. Juli bis 3. Oktober stattfinden und schließt damit unsere großes Bildungs- und Vermittlungsprogramm für Schulklassen mit ein. Diese können wieder über einen größeren Zeitraum von 7 Wochen die OSTRALE für Ihren Unterricht nutzen.

Zwischennutzungen machen eine Immobilie bekannt, schaffen alten Standorten ein neues Image, revitalisieren, ergänzen stadträumliche Qualitäten, erhalten stadtbildprägende Baustrukturen, regen Diskurs über Stadtentwicklung an, bieten Möglichkeit der Bürgerbeteiligung, bieten öffentlichkeitswirksam Raum für innovative Nutzungen und benachteiligte Gruppen, schaffen strategischen Zeitgewinn bis zur Neunutzung, sind von geringer Verbindlichkeit, lassen sich unbürokratisch umsetzen, senken die laufenden Kosten, können gefördert werden, erreichen auch potenzielle Dauernutzer und gestalten die Stadtentwicklung.

Wenn Sie ein solches Gebäude haben, das Sie uns gerne zur Verfügung stellen würden, kontaktieren Sie uns bitte unter: leyser[at]ostrale.freunde.de

(Kunstwerk © Werner Bitzigeio / Foto © Peter Fischer)