Neues Leben im Kulturhaus

OSTRALE.basis öffnet mit Ausstellung und Künstlercamp das ehemalige Kulturhaus Dresden-Übigau kostenfrei für Besucher

Die zeitgenössische Kunst belebt aktuell nicht nur die einstige Robotron-Kantine im Herzen Dresdens: Erstmals öffnet das OSTRALE Zentrum für zeitgenössische Kunst am 17.07.2021 auch die jüngst bezogene neue OSTRALE.basis im ehemaligen Kulturhaus in Dresden-Übigau.

Das einstige Kulturhaus (Rethelstraße 45, Dresden-Übigau), zuletzt als Künstleratelier genutzt, ist die neue Basis für Büros, Lager und Werkstätten sowie für kleinere Veranstaltungen des OSTRALE Zentrums für zeitgenössische Kunst. Zur Eröffnung am Samstag (17.7., 17-21 Uhr) können die Besucher das neu eingerichtete und teilweise umgebaute Gebäude kennenlernen. Im Rahmen der aktuellen OSTRALE Biennale findet dort nun die erste Ausstellung Dresdner Künstler statt, auf die auch unabhängig von der Biennale weitere folgen sollen. Zu sehen sind Werke von Sandra Rosenstiel und Hanne Lange, zu denen die Kunsthistorikerin Franziska Novel Camino einen einführenden Vortrag geben wird.

Im Rahmen der Öffnungszeiten (ab Dienstag, 20.7. dienstags bis samstags, 12-18 Uhr, Eintritt frei) bietet die OSTRALE in ihrer Übigauer Basis auch eine besondere Möglichkeit, zeitgenössische Kunst und kreative Prozesse unmittelbar zu erleben. Denn die Einliegerwohnung der OSTRALE.basis ermöglicht sogenannte Artist in Residencen – auswärtige Künstler leben und arbeiten vor Ort. So entstehen noch bis Samstag (17.7.) in einem Seecontainer auf dem Gelände Werke von Anna Fabricius (*1980, Ungarn). Ebenfalls sind Werke zu sehen, die im Rahmen eines deutsch-tschechisch-polnischen Zukunftsprojektes im Juni vor Ort von Melanie Richter und Jana Rinchenbachova (*1988, Tschechien) gestaltet wurden.